TV-Bericht : NÖ heute, 16.08.2016,
Störsender in Gefängnissen

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PrimuX für Fortgeschrittene (bis 8 ISDN-Anschlüsse)

PrimuX Multi S0 PCI Express und PrimuX Multi S0 PCI sind zuverlässige Server Controller, die sich bereits vielseitig bewährt haben. Die qualitativ hochwertigen ISDN-Karten bieten eine optimale Port-Dichte im Multi-S0-Bereich bei niedriger PC-Belastung und einem niedrigen Pro-Kanal-Preis. Gängige Anwendungsbereiche sind Wartefelder, kleine Vermittlungssysteme für Unternehmen und Faxserver.

Mittels der NT-Varianten lassen sich leistungsfähige und kostengünstige PC-basierte Telefonanlagen zusammenstellen, bei denen die internen ISDN-Busse durch die als "NT" konfigurierten Ports realisiert werden. Die NT-Modelle sind darüber hinaus die ideale Basis für VoIP-Gateways.

 


PrimuX PCI

Version Art.-Nr. Kanäle Typ Ports  TE   NT  Preis
PrimuX 2S0
ISDN-Adapter f. 2 Basisanschlüsse (2 x S0)
Abmessungen: 170 x 95 mm
2103 4  PCI   2 x BRI  395,- €
PrimuX 2S0 NT
wie 2103, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 95 mm
2303 4 PCI 2 x BRI 590,- €
PrimuX 4S0
ISDN-Adapter f. 4 Basisanschlüsse (4 x S0)
Abmessungen: 170 x 95 mm
2104 8 PCI 4 x BRI 665,- €
PrimuX 4S0 NT
wie 2104, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 95 mm
2304 8 PCI 4 x BRI 990,- €
PrimuX 8S0
ISDN-Adapter f. 8 Basisanschlüsse (8 x S0)
Abmessungen: 170 x 95 mm
2105 16 PCI 8 x BRI 1.195,- €
PrimuX 8S0 NT
wie 2105, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 95 mm
2305 16 PCI 8 x BRI 1.780,- €

   

Parameter Werte
Stromverbrauch 0.06A + 0,015A per S0 interface @ 5V, 1.8A @ 12V (NT-Version)
Temperatur 0°C - 50°C (im Betrieb), -20°C - 70°C (bei Lagerung)
Luftfeuchtigkeit 20% - 85% (im Betrieb), 10% - 95% (bei Lagerung)
Barometrischer Druck 86 - 106 Kilopascal (im Betrieb)

 


PrimuX PCI-Express

Hot-Plugging und optimale Leistung in allen PCIe-Slots machen die PCI-Express-Versionen zur optimalen Wahl an allen Standorten, an denen Verlässlichkeit und Leistung gefragt sind. Der Datentransfer per Busmastering sorgt für eine geringe PC-Belastung.

Version Art.-Nr. Kanäle Typ Ports  TE   NT  Preis
PrimuX 2S0 E
ISDN-Adapter f. 2 Basisanschlüsse (2 x S0)
Abmessungen: 170 x 105 mm
2403 4  PCI-Express   2 x BRI  445,- €
PrimuX 2S0 E NT
wie 2403, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 105 mm
2603 4 PCI-Express 2 x BRI 640,- €
PrimuX 4S0 E
ISDN-Adapter f. 4 Basisanschlüsse (4 x S0)
Abmessungen: 170 x 105 mm
2404 8 PCI-Express 4 x BRI 715,- €
PrimuX 4S0 E NT
wie 2404, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 105 mm
2604 8 PCI-Express 4 x BRI 1.040,- €
PrimuX 8S0 E
ISDN-Adapter f. 8 Basisanschlüsse (8 x S0)
Abmessungen: 170 x 105 mm
2405 16 PCI-Express 8 x BRI 1.245,- €
PrimuX 8S0 E NT
wie 2405, Ports konfigurierbar als TE/NT
Abmessungen: 170 x 105 mm
2605 16 PCI-Express 8 x BRI 1.825,- €

     

Parameter Werte
Stromverbrauch 0.8A @ 3.3V, 1.8A @ 12V (NT-Version)
Temperatur 0°C - 50°C (im Betrieb), -20°C - 70°C (bei Lagerung)
Luftfeuchtigkeit 20% - 85% (im Betrieb), 10% - 95% (bei Lagerung)
Barometrischer Druck 86 - 106 Kilopascal (im Betrieb)

Technische Details

Datenblätter

SoHo   1 ISDN-Anschluss (2 Kanäle)
PrimuX USB
PrimuX S0 (NT)
PrimuX S0 E(+) (NT)
Advanced   2-8 ISDN-Anschlüsse (4-16 Kanäle)
PrimuX 2-8 S0 (NT)
PrimuX 2-8 S0 E (NT)
High End   1-4 PMX-Anschluss (30-120 Kanäle)
PrimuX 1-4 S2M (NT)
PrimuX 1-4 S2M E (NT)
PrimuX 1-4 S2M C (NT)
VoIP   2-120 Kanäle
PrimuX SIP 2-120

Lieferumfang

Lieferumfang

  • PrimuX-Adapter gemäß gewünschtem Modell:
    PrimuX 2S0 - 8S0 / NT/ E / E NT
  • Je nach Modell 2 (2S0) oder 4 (4S0, 8S0) ISDN-Anschlusskabel
    Optionales Zubehör (Patchpanel) erhältlich.
  • CD mit umfassendem Treiberpaket, Konfigurations- und Trace-Software
  • Bedienungs- und Installationsanleitung

FAQ

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Kann ich mehrere PrimuX USB an einem PC betreiben?

Ja, das ist prinzipiell möglich, wobei nicht unbedingt empfehlenswert, da die Kapazität der USB-Schnittstelle dadurch schnell erschöpft ist. Für den Mehradapterbetrieb von PrimuX USB sollte in jedem Fall sichergestellt sein, dass der jeweilige Adapter immer an ein und demselben USB-Port angeschlossen bleibt, da in der Systemkonfiguration andernfalls jedes Mal ein neuer Adapter angelegt wird.

Für die Aktivierung des Mehradapterbetriebs gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie den Registrierungseditor, führen Sie dazu den Befehl "regedit" aus.
  2. Suchen Sie den folgenden Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Class\primux".
  3. Erstellen Sie eine neue Zeichenfolge und geben Sie ihr den Namen "MultiUSB".
  4. Weisen Sie der Zeichenfolge den Wert "1" zu.
  5. Starten Sie den Rechner neu.

Wie kann der Windows-Faxdienst mit PrimuX-Karten verwendet werden?

Um einen PrimuX-Adapter in Verbindung mit dem Windows-Faxdienst nutzen zu können, müssen Sie zusätzlich zum PrimuX CAPI Treiber den PrimuX Fax Service Provider installieren. Diesen finden Sie im PrimuX-Download-Bereich unter Service.

Verwendung von PrimuX USB unter Linux ab Kernel 2.6.25

Unter Kernel Versionen 2.6.25 und höher wird die USB Kernel Mode Schnittstelle für Closed Source Treiber nicht mehr zur Verfügung gestellt. Der PrimuX Treiber ist aber aufgrund der Unterstützung der diversen anderen PrimuX-Adapter ein Kernelspace Treiber und lässt sich nicht ohne weiteres in einen Userspace Treiber umwandeln. Da die Gerdes AG die Entscheidung der Linux Kernel Entwickler respektiert, ist der USB Support im PrimuX Treiber für Kernel Versionen ab 2.6.25 deaktiviert.

Alternativ können Sie anstelle der PrimuX USB eine PrimuX S0 verwenden. Vom Preis und den Funktionen unterscheiden sich die beiden Adapter nicht. Eine zweite Möglichkeit wäre, einen älteren Kernel (<2.6.25) zu verwenden, da die PrimuX USB mit den älteren Versionen uneingeschränkt kompatibel ist.

Installationsprobleme unter Linux 64 Bit

Sollten Sie Probleme bei der Installation des PrimuX Treibers unter Linux 64 Bit Distributionen haben, stellen Sie bitte sicher, dass die Pakete für 32 Bit Anwendungen installiert sind, da die PrimuX Installation als 32 Bit Anwendung ausgeführt wird.

Wie ist die Nummerierung der B-Kanäle bei xS2M-Karten?

Im TE Modus werden die Kanäle absteigend belegt. Die Kanäle auf dem (E1)S2M Bus sind nicht von 0-29 nummeriert, sondern von 1-15 und von 17-31 (Timeslot 0 wird für das Framing verwendet, auf Timeslot 16 liegt der D-Kanal). Auf einem T1 Anschluss ist der D-Kanal auf Timeslot 0, die B-Kanäle sind hier von 1 bis 23 nummeriert.

Für ausgehende Rufe wird also zunächst Kanal 31 verwendet, falls dieser belegt ist, Kanal 30 usw. Diese Vorgehensweise ist fest vorgegeben, es besteht aber die Möglichkeit, dass eine Anwendung so programmiert wird, dass sie sich selbst einen B-Kanal aussucht. Dies ist aber eben abhängig von der jeweiligen Anwendung.

Wie kann man die Seriennummer der Karte ermitteln?

Die Seriennummer kann über die im CAPI Standard beschriebene Funktion CAPI_GET_SERIAL_NUMBER ausgelesen werden.

Kann man aus der Seriennummer den Kartentyp ermitteln?

Nein, die Seriennummer ist eine Zufallsnummer und kann daher nicht zur Ermittlung des Kartentyps herangezogen werden. Die Kartentypermittlung kann aber über die CAPI_GET_PROFILE Funktion ermittelt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im PrimuX-Download-Bereich unter Service.

Wird G4 Fax unterstützt?

Prinzipiell unterstützt jede ISDN-Karte G4-Fax. Dazu muss eine Anwendung nur Rufe mit dem passenden Dienstmerkmal annehmen bzw. erzeugen und dann dafür sorgen, dass die Daten auf dem B-Kanal korrekt (d.h. entsprechend dem G4 Standard) ausgewertet werden.

Welche Unterstützung gibt es für Q.SIG?

Der aktuelle PrimuX Treiber ist in der Lage auf dem S0-Bus CallReference Werte mit 2 Bytes sowie das lange Channel Information Element zu verwenden. Ausgehende SETUP Nachrichten legen einen B-Kanal explizit fest, die SETUP ACK Nachricht enthält ebenfalls ein Channel Information Element.

Derzeit unterstützt werden ebenfalls: ECT, Rufe zu umgeleiteten Zielen, CD.

Weitere Unterschiede zu DSS1 sind bislang nicht implementiert.

Die aktuelle Q.Sig Unterstützung versetzt die PrimuX Karten also in die Lage, an Q.Sig Anlagen betrieben zu werden. Der offizielle Q.Sig Standard ist bis auf die genannten Punkte kompatibel zu DSS1, d.h., auch die Supplementary Services usw. sollten sofort klappen. Es gibt aber in der Tat Telefonanlagen, die bestimmte Supplementary Services mit einem eigenen, herstellerspezifischen Protokoll implementiert haben (z.B. weil zu der Zeit der offizielle Q.Sig Standard noch nicht vorhanden war). Um diese Anlagen zu unterstützen, müssten in den PrimuX Treiber die jeweiligen Supplementary Services gesondert eingebaut werden. Dies ist zurzeit nicht geplant, was vor allem darin begründet ist, dass kaum Unterlagen zu diesem Thema zur Verfügung stehen und es von den Herstellern auch praktisch keine verwertbaren Unterlagen gibt.

Wie hoch ist die Stromaufnahme der einzelnen PrimuX-Karten?

  • PrimuX 1S0: 40mA auf 5V Versorgung des PCI Slots (also 0.2W)
  • PrimuX 2/4/8S0: 60mA + 15mA je S0-Anschluss auf 5V Versorgung des PCI Slots (also 0.45/0.6/0.9W)
  • PrimuX 1S2M: 1060mA auf 3.3V Versorgung des PCI Slots (also 3.5W)
  • PrimuX 2S2M: 1460mA auf 3.3V Versorgung des PCI Slots (also 4.82W)
  • PrimuX 4S2M: 2260mA auf 3.3V Versorgung des PCI Slots (also 7.46W)
  • PrimuX E (alle Versionen): 758mA auf 3.3V Versorgung des PCI-Express Slots (also 2,5W)


Die Speisespannung auf der PrimuX S0 II NT wird aus der 12V Versorgung des PCI Slot erzeugt. Dort werden max. 220mA benötigt (wenn zwei Endgeräte gespeist werden). Die Karte zieht also insgesamt max. 2.9W aus dem PCI Slot.

Die Speisespannung auf den PrimuX xS0 II NT Karten wird aus der 12V Versorgung des PC-Netzteils erzeugt. Dort werden max. 1.78A benötigt (wenn aus 8 Anschlüssen je zwei Endgeräte gespeist werden).

Probleme bei aktiviertem Hyperthreading!

Vereinzelt kann es vorkommen, dass ein Pentium 4 Prozessor bei aktiviertem Hyperthreading unter ungünstigen Umständen massiv ausgebremst wird. Das Problem ist in diesem Fall, dass sich z.B. zwei Prozesse gegenseitig den L1 Cache der CPU wegnehmen. Das kann beispielsweise dazu führen, dass das PrimuX CAPI derart ausgebremst wird, dass es zu Datenverlusten kommt. Leider haben wir darauf keinen Einfluss. Sollten Sie derartige Probleme beobachten, deaktivieren Sie im BIOS das Hyperthreading und prüfen Sie, ob die Probleme damit behoben sind.

Beim Betrieb des PrimuX-Treibers unter Linux wird die Datei /var/log/messages sehr groß!

Capi Meldungen haben einen Status kern.info. In der Datei syslog.info (dazu gibt es ein passendes Handbuch) kann man einen Filter setzen, welche Logs auf die Festplatte geschrieben werden sollen. Hier setzt man den Filter für kern.info, dann tauchen die Capi Meldungen nicht mehr in der messages Datei auf.

Meine Anwendung zeigt an, dass EchoCancellation nicht unterstützt wird!

Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass die entsprechende Anwendung noch die alten Bits auswertet. Der alte Standardvorschlag verwendet Bit 8 in den Options, der echte Standard verwendet Bit 9 und das aktuelle PrimuX CAPI hält sich an den echten Standard.

Sind die PrimuX-S0-Karten terminiert?

Nein, die PrimuX-S0-Karten sind nicht terminiert, da sie in der Regel am Mehrgeräteanschluss verwendet werden. Werden die Karten direkt am NTBA betrieben, so muss man, um einen korrekt terminierten Bus zu erhalten, im einfachsten Fall einen ISDN-Verteiler mit integrierter Terminierung verwenden, welcher direkt an den NTBA gesteckt wird. Die PrimuX-S0-Karte kommt dann in den Verteiler.